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Funktionsweise: Schon relativ geringen Temperaturen wie sie in einer Tiefe von bis zu 100 m angetroffen werden, also mit etwa 4 - 10°C, reichen für eine Wärmepumpe aus, um die Energie für die Beheizung eines
Hauses und der Warmwasserversorgung bereitzustellen.
Bei der Nutzung der Erdwärme durch das Einbringen von Erdsonden werden ca. 98 % in der Erde gespeicherte Sonnenenergie, sowie ca. 2 % ständig aus dem Erdinnern aufsteigenden Wärmeenergie genutzt. Hätten Sie gedacht, dass
unser Planet jeden Tag mehr als das 2,5-fache des menschlichen Energiebedarfs in den Weltraum abstrahlt? Macht es da nicht Sinn, hiervon etwas für sich abzuzweigen?
Um die Energie nutzen zu können werden die Rohre der Erdsonden mit einer Solemischung gefüllt (Gemisch aus Wasser und Frostschutz). Das Frostschutzmittel ist biologisch abbaubar. Eine Pumpe, die lediglich die Druckverluste der
Rohrleitung und der Armaturen überbrücken muss, fördert die Flüssigkeit der Erdsonden in die Wärmepumpe, wo das Medium seine Energie abgibt und wird in einem geschlossenen Kreislauf wieder in die Erdsonde gepumpt, wo es
wieder Energie aufnehmen kann. Da es sich um einen geschlossenen Kreislauf handelt wiederholt sich dieser Vorgang ständig und es kommt zu einer kontinuierlichen Energiezufuhr an die Wärmepumpe.
Kosten: Die Erdsondenanlage hat im Gegensatz zum Flachkollektor den Nachteil der teilweise wesentlich höheren Investitionskosten.
Für ein Haus mit einer berechneten Heizleistung / Heizlast von beispielsweise 10 kW beträgt der Preis für die Sondenanlage ca. 10.500 EUR (inklusive 19 % MwSt.). Darin sind alle Kosten die mit dem Einbringen der
Erdsonden verbunden sind enthalten. Nicht enthalten ist die Erstellen der Verrohrung der Sonden bis zum Soleverteiler bzw. Wärmepumpe und die dazugehörigen Erdarbeiten.
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