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POSITIVE Aspekte für die Gesundheit: Lüftungs-Systeme tauschen kontinuierlich die belastete, verbrauchte Innenluft gegen frische, gefilterte Außenluft. Weder Pollen, Mücken, Fliegen, noch Zugluft
stören Ihr Wohlbefinden. Die Fenster bleiben geschlossen und dennoch werden Feuchtigkeit, Wohnschadstoffe und alle unangenehmen Gerüche aus der Raumluft entfernt. Staubteile und allergieauslösende
Pollen werden zu fast 100 % zurückgehalten. Gleichzeitig wird die Luftfeuchtigkeit im Haus gesenkt, was der gefürchteten Schimmelpilzbildung vorbeugt. Prof. Dr. Martin Schata von der Gesellschaft für
Allergieforschung stellt dazu nach einer großangelegten Untersuchung fest: "Im Hinblick auf die Reduktion von Allergen- und Keimbelastung im Innenraum stellt die kontrollierte Wohnraumlüftung ein gut
steuerbares und effektives Instrument dar". Wenn pro Stunde mehr als die Hälfte der Raumluft ausgetauscht wird, sinkt die Keim- und Milbenzahl deutlich. Bei stündlich vollständigem Luftaustausch reduziert sich
die Keimkonzentration um 40 %.
POSITIVE Aspekte für das Energiesparen: Durch eine einfache mechanische Lüftung wird zwar geregelt für frische Luft gesorgt, aber der Wärmeverlust ist trotzdem
immer noch hoch. Deshalb werden Anlagen mit Wärmerückgewinnung eingesetzt. Wie bereits oben erwähnt, wird die Frischluft und Abluft in einem Wärmetauscher aneinander vorbei geführt, so dass die kalte Außenluft durch
die wärmere Abluft vorgeheizt wird. Weil dieser Energieaustausch berührungsfrei, also ohne Luftmischung vor sich geht, kommt es nicht zu der bei Klimaanlagen gefürchteten Verkeimung der Luft! Fachleute empfehlen
einen Wärmerückgewinnungsgrad von mindestens 65 %. “Besonders effektive Anlagen können 90 % der für die Erwärmung des Raumes aufgewendeten Energie durch integrierte Wärmerückgewinnung erhalten", wurde vom
BDF festgestellt. Mit anderen Worten: Die Wärmerückgewinnung spart eine Menge an Heizenergie und hilft damit überdies den CO2-Ausstoß Ihrer Heizungsanlage zu reduzieren.
Ausführung Welche spezielle Anlage die Passende ist, wo genau das Zentralgerät aufgestellt wird, wo die Luft angesaugt und wo sie ausgeblasen wird, wo die Schalldämpfer sitzen sollen, ... - das sind
Fragen, die der Bauherr zusammen mit uns klären muss. Weiterhin gilt abzuklären, ob die Luftzufuhr über Wickelfalzrohr (z.B. in einer abgehängden Decke oder in Wandschlitzen), oder z.B. über ein
Kunststoffrohrsystem, dass im Fußboden verlegt wird geschieht. Holzhäuser haben hier ihrer massiven Konkurrenz gegenüber ein Plus: Die hier gängigen Holzständerwände und Holzbalkendecken bieten genügend Raum für
Rohre und Installationsschächte.
Noch immer herrschen bei Bauherren und leider auch noch bei Fachfirmen gewisse unbegründete Vorbehalte gegenüber einer Lüftungsanlage!
Aber Selbstverständlich lassen sich die Fenster nach wie vor auch von Hand öffnen! Das Zentralgerät der Anlage kann problemlos im Keller-Technikraum, im Badezimmer, im Flur oder im Spitzboden untergebracht
werden. Laute, störende Anlageräusche müssen bei fachgerechtem Einbau nicht befürchtet werden
Planung in der Bauphase Wer von Vorteilen einer kontrollierten Be- und Entlüftung überzeugt ist, sollte sich die Grundkomponenten einer solchen Anlage (also zumindest die Lüftungskanale oder
-schächte) gleich in den Neubau installieren lassen. Wie bei anderen haustechnischen Anlagen ist ein späterer Einbau zwar prinzipiell möglich, doch problematisch. Einfache, vornehmlich dezentrale Systeme lassen sich
relativ leicht nachträglich einbauen. Doch soll eine Anlage als Zentralsysteme mit Wärmerückgewinnung nachgerüstet werden, ist dies sehr aufwändig und im Ergebnis oft eher unbefriedigend.
Kosten
Eine pauschale Angabe von Kosten bei Lüftungsanlage ist nicht einfach, da die Preise je nach gewünschtem System und Ausstattung differieren. Überdies handelt es sich immer um eine Einzelfalllösung, welche immer
auf das jeweilige Bauvorhaben ausgelegt werden muss! Man kann aber für ein durchschnittliches bis großes Einfamilienhaus mit Kosten von ca. 5.000,- bis 11.500 Euro rechnen ( je nach System, Grundfläche,
Raumaufteilung und Anzahl der Zimmer)
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