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    Wärmepumpe

    Wärmepumpen – moderne Heiztechnik für Neubau und Bestand

    Wärmepumpen sind heute eine wichtige Möglichkeit zur Beheizung von Wohngebäuden und zur Warmwasserbereitung. Sie nutzen Wärme aus der Außenluft, dem Erdreich oder dem Grundwasser und machen diese mithilfe elektrischer Energie für die Gebäudeheizung nutzbar.

    Ob eine Wärmepumpe für ein Gebäude geeignet ist und wie effizient sie betrieben werden kann, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Dazu gehören insbesondere der Wärmebedarf des Gebäudes, die benötigten Vorlauftemperaturen, die vorhandenen Heizflächen, die gewählte Wärmequelle und die fachgerechte Auslegung der gesamten Anlage.

    Wir planen Wärmepumpenanlagen deshalb individuell passend zum Gebäude und zum vorhandenen Heizsystem.

    Über 40 Jahre Erfahrung mit Wärmepumpen

    Wärmepumpen sind für uns kein neues Thema. Wir beschäftigen uns seit über 40 Jahren mit Wärmepumpentechnik und haben bereits Anfang der 1980er-Jahre erste Wärmepumpenanlagen installiert. Einige dieser Anlagen sind bis heute in Betrieb.

    Diese langjährige Erfahrung nutzen wir sowohl bei Neubauten als auch bei der Modernisierung bestehender Gebäude. Gerade im Bestand kommt es darauf an, nicht einfach nur einen Wärmeerzeuger auszutauschen, sondern das Gebäude, die vorhandenen Heizflächen, die erforderlichen Systemtemperaturen und die gesamte Heizungsanlage zu betrachten.

    Unser Ziel ist eine Wärmepumpenanlage, die technisch zum Gebäude passt und zuverlässig betrieben werden kann.

    Wie funktioniert eine Wärmepumpe?

    Eine Wärmepumpe entzieht ihrer Wärmequelle – beispielsweise der Außenluft, dem Erdreich oder dem Grundwasser – Wärme und überträgt diese auf einen Kältemittelkreislauf.

    Das Kältemittel verdampft bereits bei niedrigen Temperaturen. Ein elektrisch angetriebener Verdichter erhöht anschließend Druck und Temperatur des Kältemittels. Über einen Wärmetauscher wird die erzeugte Wärme an das Heizsystem des Gebäudes abgegeben. Danach beginnt der Kreislauf erneut.

    Auf diese Weise kann eine Wärmepumpe aus einer Kilowattstunde elektrischer Energie mehrere Kilowattstunden Wärme für Heizung und Warmwasser bereitstellen. Das konkrete Verhältnis hängt unter anderem von der Wärmepumpe, der Wärmequelle, den erforderlichen Systemtemperaturen und den jeweiligen Betriebsbedingungen ab.

    Mögliche Wärmequellen

    Je nach Gebäude, Grundstück und Anlagenkonzept kommen unterschiedliche Wärmequellen infrage:

    Außenluft – Luft/Wasser-Wärmepumpe
    Erdreich – beispielsweise über Erdsonden oder Flächenkollektoren
    Grundwasser – Wasser/Wasser-Wärmepumpe
    Weitere Sonderlösungen, beispielsweise Eis- oder Energiespeicher

    Welche Lösung sinnvoll ist, muss für das jeweilige Gebäude individuell betrachtet werden.

    Wärmepumpe im Neubau

    Im Neubau lassen sich die Voraussetzungen für den Einsatz einer Wärmepumpe bereits bei der Planung berücksichtigen.

    Niedrige Systemtemperaturen, beispielsweise durch eine Fußboden- oder andere Flächenheizung, bieten günstige Voraussetzungen für einen effizienten Betrieb. Auch der energetische Standard des Gebäudes und die daraus resultierende Heizlast spielen eine wichtige Rolle.

    Bei unseren Neubauprojekten entscheiden sich heute fast alle Kunden für eine Wärmepumpenlösung.

    Wärmepumpe im Bestandsgebäude

    Auch in bestehenden Gebäuden kann der Einsatz einer Wärmepumpe technisch und wirtschaftlich sinnvoll sein. Eine Fußbodenheizung ist dabei nicht grundsätzlich Voraussetzung.

    Entscheidend ist vielmehr, mit welchen Vorlauftemperaturen das Gebäude auch an kalten Tagen ausreichend beheizt werden kann.

    Deshalb betrachten wir bei der Planung unter anderem:

    • Heizlast und bisherigen Energieverbrauch
    • vorhandene Heizkörper bzw. Heizflächen
    • erforderliche Vorlauftemperaturen
    • hydraulische Einbindung
    • Warmwasserbereitung
    • Aufstellmöglichkeiten für Innen- und Außeneinheit
    • Schallschutz und erforderliche Abstände
    • vorhandene Elektroinstallation
    • gegebenenfalls die Kombination mit einer bestehenden Heizungsanlage

    Gerade im Bestand ist eine sorgfältige Prüfung und Auslegung der Anlage entscheidend. Nicht jedes Gebäude benötigt die gleiche Wärmepumpenlösung.

    Kombination mit einer bestehenden Gas- oder Ölheizung

    In bestimmten Bestandsgebäuden kann auch eine Kombination aus Wärmepumpe und bestehendem Wärmeerzeuger sinnvoll sein.

    Bei einer solchen Hybridanlage übernimmt die Wärmepumpe einen festgelegten Anteil der Wärmeversorgung. Der vorhandene Gas- oder Ölkessel kann abhängig vom Anlagenkonzept beispielsweise bei höheren erforderlichen Heizleistungen oder unter bestimmten Betriebsbedingungen zugeschaltet werden.

    Ob eine solche Lösung gegenüber einer vollständig auf Wärmepumpentechnik umgestellten Anlage sinnvoll ist, sollte individuell anhand des Gebäudes und des bestehenden Heizsystems beurteilt werden.

    Wärmepumpe und Photovoltaik

    Eine Wärmepumpe kann mit einer Photovoltaikanlage kombiniert werden. Ein Teil des für den Betrieb benötigten Stroms kann dann – abhängig von Anlagengröße, Stromerzeugung, Wärmebedarf und Betriebszeiten – direkt aus der eigenen Photovoltaikanlage stammen.

    Durch eine aufeinander abgestimmte Planung von Wärmepumpe, Photovoltaikanlage und gegebenenfalls Stromspeicher lässt sich der Eigenverbrauch des selbst erzeugten Solarstroms erhöhen.

    Warmwasser-Wärmepumpe

    Nicht immer muss die gesamte Gebäudeheizung auf eine Wärmepumpe umgestellt werden.

    Eine Warmwasser-Wärmepumpe kann ausschließlich für die Trinkwassererwärmung eingesetzt werden. Sie nutzt Wärme aus der Umgebungsluft und kann beispielsweise mit einer bestehenden Heizungsanlage oder einer Photovoltaikanlage kombiniert werden.

    Ob diese Lösung sinnvoll ist, hängt von den räumlichen und technischen Voraussetzungen ab.

    Staatliche Förderung

    Für den Einbau einer Wärmepumpe können staatliche Fördermöglichkeiten bestehen. Förderhöhe und Voraussetzungen richten sich nach den jeweils geltenden Förderbedingungen und der individuellen Situation.

    Wir informieren Sie gerne über die grundsätzlichen Möglichkeiten. Die konkreten Förderbedingungen sollten immer auf Basis der zum Zeitpunkt der Antragstellung geltenden Vorgaben geprüft werden.

    Persönliche Beratung statt Pauschallösung

    Sie möchten wissen, ob eine Wärmepumpe zu Ihrem Gebäude passt?

    Gerade bei bestehenden Gebäuden lässt sich diese Frage nicht pauschal beantworten. Wir betrachten die vorhandene Heizungsanlage, die Heizflächen, die erforderlichen Systemtemperaturen und die baulichen Gegebenheiten und entwickeln daraus ein passendes Anlagenkonzept.

    Sprechen Sie uns an – wir beraten Sie gerne persönlich.

    Kröckel Haustechnik – über 40 Jahre Erfahrung mit Wärmepumpentechnik.

    Bei Interesse oder weiterführenden Fragen wenden Sie sich bitte an uns:

    Kröckel Haustechnik GmbH & Co. KG

    Tel.: 09736 / 1215
    Wir freuen uns, wenn wir Ihnen helfen können!

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    Kröckel Haustechnik GmbH & Co. KG
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